Event
16.
06.
18:30 - 20:45
The Feeling That the Time for Doing Something Has Passed:
mit Joanna Arnow, Scott Cohen, Alysia Reiner, Parish Bradley
USA 2023, 87 Min, englische Fassung mit deutschen Untertiteln
Bad at Dancing:
mit Eleanore Pienta, Keith Poulson, Joanna Arnow
USA 2015, 11 Min, englische Originalfassung
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Joanna Arnow zu Gast: The Feeling That The Time For Doing Something Has Passed + Bad At Dancing
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Wir freuen uns sehr, die US-amerikanische Regisseurin und Schauspielerin Joanna Arnow am 16.06. im Wolf zu begrüßen. Präsentiert wird die autofiktionale Komödie The Feeling That the Time for Doing Something Has Passed von 2023, in der Arnow die Hauptrolle spielt und die von Sean Baker produziert wurde. Ergänzend zeigen wir Arnow's Short Bad at Dancing, welcher bei der Berlinale 2015 mit einem Silbernen Bären ausgezeichnet wurde.
Anschließend an die Vorführung findet ein Gespräch mit Joanna Arnow und der Filmhistorikerin und Wolf-Freundin Brigitta Wagner statt.
In The Feeling That the Time for Doing Something Has Passed beleuchtet Arnow die unergründliche und oft ungemütliche Welt von Dating und Sex anhand einer Autofiktion. Ann, gespielt von Arnow selbst, fühlt sich in allen Bereichen ihres Lebens festgefahren. Bestürzt sieht sie ein, dass über ihre lange und zugleich lockere BDSM-Beziehung, ihren unbedeutenden Job in einem großen Unternehmen und ihre streitsüchtige jüdische Familie die Jahre schnell vergangen sind. Während sie sich zunehmend entfremdet fühlt, ringt sie auf selbstironische Weise mit sich selbst und ihren Beziehungen. „Mit I Hate Myself :) begann ich, persönliche Filme zu machen, weil ich hoffte, dass mit Verletzlichkeit und Genauigkeit erzählte Geschichten für das Publikum nachvollziehbarer und lustiger wären. In diesen Filmen habe ich den Humor von Themen wie Einsamkeit, Sexualität und die Herausforderungen bei der Bewältigung von Beziehungen untersucht.“ (Joanna Arnow)
In Bad at Dancing mischt sich Joanna als ewiges fünftes Rad am Wagen und unbeholfene Außenseiterin zunehmend in die Beziehung ihrer charismatischeren Mitbewohnerin Isabel ein. In dieser surrealen Darstellung eifersüchtiger Rivalität loten die beiden Frauen gegenseitig ihre sexuellen und emotionalen Grenzen aus.