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Regie: Kristen Stewart
mit Imogen Poots, Thora Birch, Charlie Carrick, Tom Sturridge, Susannah Flood, James Belushi, Kim Gordon
USA, Frankreich 2025, 128 Min, Englisch mit deutschen Untertiteln, FSK tbc
ab 05.03.2026
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The Chronology of Water
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Disziplin, Schmerz, Begehren, Befreiung. Schreiben, Schwimmen, Überleben – all das verschmilzt zu einer einzigen Bewegung. Bilder, Geräusche und Erinnerungen prallen aufeinander und formen eine Erfahrung, die unter die Haut geht: In ihrem Regiedebüt löst Kristen Stewart die autobiografische Vorlage der Schriftstellerin und Schwimmerin Lidia Yuknavitch aus den Konventionen des klassischen Biopics. Statt einer linearen Lebensgeschichte erzählt der Film aus der subjektiven Perspektive seiner Hauptfigur – körperlich, fragmentarisch, aus nächster Nähe.
Lidia wächst im Oregon der 1970er Jahre in einem von Gewalt und Alkohol geprägten Umfeld auf. Als begabte Schwimmerin sucht sie Zuflucht im Wasser, doch Schmerz und Selbstzerstörung begleiten sie auch an Land. Erst im Schreiben beginnt sie, sich ihre eigene Geschichte anzueignen und Erfahrungen von Verletzung und Verlust in Sprache zu verwandeln. Imogen Poots verkörpert Lidia Yuknavitch mit einer Präsenz, die nicht erklärt, sondern erfahrbar macht. An ihrer Seite spielt ein hochkarätiges Ensemble mit Thora Birch, Tom Sturridge, Jim Belushi, Earl Cave, Susannah Flood und Kim Gordon. Stewart findet für Yuknavitchs Prosa eine filmische Form, die deren sinnliche Sprache nicht illustriert, sondern übersetzt. The Chronology of Water taucht ganz in das Erleben seiner Hauptfigur ein – und erzählt von Selbstermächtigung als Prozess, nicht als Ziel.
The Chronology of Water ist eine der Entdeckungen aus Cannes 2025 – und das beeindruckende Debüt einer eigenwilligen neuen Regisseurin.
Kristen Stewart überrascht – und überzeugt. Mit 'The Chronology of Water' präsentiert sie ihr mit Spannung erwartetes Regiedebüt, eine radikale, visuell kraftvolle Adaption der Kultmemoiren von Lidia Yuknavitch. Anstatt bei ihrem Debüt auf Nummer sicher zu gehen und ein klassisches Biopic zu drehen, erzählt Stewart höchst eigenwillig und unkonventionell. Ihre Inszenierung ist kompromisslos – roh, körperlich, poetisch. Der Film erzählt von Trauma, Selbstfindung und Kreativität und etabliert Stewart mit einem Schlag als eine der spannendsten neuen Regiestimmen des Arthouse-Kinos. – Jakob Kijas, Verleiher
Roh, furchtlos, unvergesslich – Screen Daily
Imogen Poots sprengt die Leinwand – Télérama