Film

Regie: Jim Jarmusch

mit Tom Waits, Adam Driver, Mayim Bialik, Charlotte Rampling, Cate Blanchett, Vicky Krieps, Sarah Greene, Indya Moore, Luka Sabbat, Françoise Lebrun

USA, Irland, Frankreich 2025, 110 Min, Englisch mit deutschen Untertiteln, FSK 12

Externe Inhalte: (Youtube, Vimeo, Google Maps, SoundCloud, Shopify)
Bitte aktivieren Sie die Functional Cookies in den Cookie-Layer-Einstellungen (unten rechts).

Tickets:

  • DF: Deutsche Fassung
  • OV: Originalfassung ohne Untertitel
  • OMU: Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • OMEU: Originalfassung mit englischen Untertiteln
Zum Gesamtprogramm

Father Mother Sister Brother

504072

Der neue Film von Regie-Ikone Jim Jarmusch ist ein behutsam als Triptychon komponierter Spielfilm. Die drei Geschichten kreisen um die Beziehungen erwachsener Kinder zu ihren teils distanzierten Eltern und untereinander. Jedes der drei Kapitel spielt in der Gegenwart, jedes in einem anderen Land: Father ist im Nordosten der USA angesiedelt, Mother in Dublin und Sister Brother in Paris. Es ist eine Reihe von Charakterstudien, ruhig, beobachtend und ohne Wertung – und zugleich eine Komödie, durchzogen von feinen Fäden der Melancholie.

Father Mother Sister Brother wurde bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.

Jim Jarmuschs jüngster Film ist gelassen, ein wenig lustig und erstaunlich tröstlich. Jarmusch blickt auf die Geheimniskrämerei und das Ungesagte, das in mittelfunktionalen Familien passiert, nicht lediglich als Defekt, sondern als unvermeidbares, unverzichtbares Feature. In den Leerstellen zwischen Familienmitgliedern manifestieren sich die Individuen, werden Freiräume verteidigt und Auseinandersetzungen vertagt, zugleich halten sie das Versprechen aufrecht und die Möglichkeit inne, die Lücken eines Tages zu überwinden. Sie zuzulassen und auszuhalten, ist Teil von Liebe. – Indiekino

'Father Mother Sister Brother' is about as dry as a physical copy of short stories you’ve loved since you were a child. There are no protagonists or antagonists, just people moving through life, Jarmusch catching moments of them the way that David Lynch once caught ideas like fish moving down a stream. This is a movie Lynch would’ve admired, brittly funny and content to linger in doorways and thresholds for as long as it takes until somebody breaks the awkward silence. – IndieWire

Something so sincerely intrigued by the human condition and its many peculiar qualities, which Jarmusch addresses beautifully throughout this film, working closely with a cast of excellent actors who help him develop these intriguing characters, and allowing "Father Mother Sister Brother" to flourish into one of the year’s most lovely, gentle films about a subject that takes on many forms, but is nonetheless extremely recognisable in any context. – International Cinephile Society