WOLF
Newsletter

Trag deine Email ein
um unsere Neuigkeiten und
das Filmprogramm zu erhalten

Film

Regie: Faraz Shariat

mit Chen Emilie Yan, Julia Jentsch, Alev Irmak, Arnd Klawitter, Sebastian Urzendowsky

Deutschland 2026, 113 Min, Deutsch mit englischen Untertiteln, FSK 12

Externe Inhalte: (Youtube, Vimeo, Google Maps, SoundCloud, Shopify)
Bitte aktivieren Sie die Functional Cookies in den Cookie-Layer-Einstellungen (unten rechts).

Tickets:

  • DF: Deutsche Fassung
  • OV: Originalfassung ohne Untertitel
  • OMU: Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • OMEU: Originalfassung mit englischen Untertiteln
Zum Gesamtprogramm

Staatsschutz

532341

Als Seyo ihre neue Stelle als Staatsanwältin antritt, weiß sie bereits, dass rechte Gewalt zu ihrem Arbeitsalltag gehören wird. Doch als sie selbst Opfer eines Anschlags wird, muss sie feststellen, dass die Unabhängigkeit der Justiz sehr brüchig sein kann, wenn Rassismus längst im System verwurzelt ist. Tiefer und tiefer gräbt sie sich durch die Fehlbarkeiten ihrer eigenen Behörde und kämpft mit allen Mitteln für Gerechtigkeit – sowohl vor als auch außerhalb des Gerichts. Mit Staatsschutz legt Faraz Shariat einen Film vor, der an Dringlichkeit und Wucht seinesgleichen sucht. Aufrüttelnd und wütend, aber nie ohne Hoffnung, untersucht Staatzschutz die Frage, wie sich ein korrumpiertes System auch von innen heraus verändern lässt.

Faraz Shariats zweiter Spielfilm nach Futur Drei wurde bei der Berlinale 2026 uraufgeführt und gewann dort den Panorama Publikums-Preis.

Staatsschutz konfrontiert das Publikum brutal mit der eigenen Wut und Fassungslosigkeit über die aktuelle Lage der Nation, spricht aus, entlarvt, seziert, wovor man sich in seiner Ohnmacht am liebsten wegducken möchte, bietet gleichzeitig Halt in Person einer unerwarteten Hoffnungsträgerin, die man leicht unterschätzen könnte. (...) Faraz Shariat ist eben auch ein Kind der Popkultur, durchbricht und stört damit die Schwere und neutrale Sachlichkeit, balanciert meisterhaft zwischen Systemkritik und Suspense, gießt die Wut und Ohnmacht einer ganzen Generation in die Form des Genres und verwandelt sie in wehrhafte Kunst. – The spot - media & film