coming soon

Regie: Alexandre Koberidze

mit David Koberidze, Otar Nijaradze, Irina Chelidze, Giorgi Bochorishvili, Vakhtang Panchulidze

Deutschland, Georgien 2025, 186 Min, Georgisch mit englischen Untertiteln

ab 14.02.2026

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Dry Leaf

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OT: ხმელი ფოთოლი

Als die junge Fotografin Lisa verschwindet, beschließt ihr Vater, sich auf die Suche nach ihr zu machen. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Levani – einer unsichtbaren Person – reist er durch Georgien, da Lisa zuletzt Fußballstadien im ganzen Land fotografiert hatte. Während die Landschaft vorbeizieht und sie von einem Stadion zum nächsten gelangen,verändern sich die Menschen und ihre Geschichten. Mit jedem Fußballplatz und jedem Dorfschwinden die Hoffnungen, Lisa zu finden.

Der Film feierte seine Weltpremiere im Hauptwettbewerb des Locarno Film Festivals im August 2025, wo er eine Special Mention erhielt. Im Anschluss an die Vorführung wird es ein Fimgespräch mit dem Regisseur Alexandre Koberidze geben.

Im Fußball ist ein „dry leaf“ ein Schuss, bei dem die Flugbahn des Balls unvorhersehbar ist – ähnlich wie unsere Figuren, die sich der Reise hingeben und darauf vertrauen, dass der Wind sie leitet. - Director's Note, Alexandre Koberidze

Stilistisch knüpft Koberidze an sein Low-Resolution-Debüt „Let the Summer Never Come Again" an: Auch diesmal erzeugt er mit extrem niedriger Auflösung eine poetische Verwaschung, eine Art digitalen Impressionismus, mit Bildern, die wirken wie aus einem Traum, der sich weigert, scharf zu stellen. Sonnenuntergänge, Ziegen, flatternde Äste – magisch und fragil. „Dry Leaf" ist eine Infragestellung des Sehens selbst, getragen von einer formalen Konsequenz, die bis zum herzzerreißenden Finale reicht. Ein Glücksfall. Ein Meisterwerk. Ein Muss. - Around the World in 14 Films

This is a pioneering use of old, ephemeral tech to invent new, eternal cinema, that is so persuasive of its own whimsical worldview that to emerge 186 minutes later is to feel slightly attacked by the garish, hi-def sharpness of reality, and to wonder where all the wonder has gone. - Variety