coming soon
Regie: Carla Simón
mit Llúcia Garcia, Mitch , Tristán Ulloa, Alberto Gracia
Spanien,Deutschland, 2025, 114 Min, Spanisch mit englischen Untertiteln, FSK 16
ab 02.04.2026
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Romería
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Die 18jährige Marina ist nach dem frühen Aids-Tod ihrer Eltern bei der Familie ihrer Mutter in Katalonien aufgewachsen. Nun reist sie nach Vigo an die galicische Atlantikküste, um zum ersten Mal die Familie ihres Vaters Fon zu treffen und mit eigenen Augen zu sehen, wo ihre Eltern die kurze, wilde Zeit ihrer Liebe in den 80er Jahren erlebten, im Aufbruch nach Ende der Franco-Diktatur. Eigentlicher Anlass von Marinas Reise ist eine simple Formalie: Für ihr Stipendium an der Filmhochschule braucht sie die Sterbeurkunde ihres Vaters. Zu ihrem Erstaunen weist das Dokument Fon als kinderlos aus, ein Fehler, der sich durch die Unterschrift der Großeltern leicht korrigieren ließe.
Marina wird von der Familie in Galicien mit offenen Armen empfangen. Sie taucht ein in eine schwirrende Welt voller neuer Tanten, Onkeln, Cousins und Kusinen – und Geschichten, die sich auf seltsame Weise widersprechen. Ihre Ankunft rührt lange verschüttete Emotionen auf, verdrängte Gefühle, Scham, Schmerz und Zärtlichkeit. Hinter den Erzählungen, den Lügen, der Liebe und dem Schweigen der anderen zeichnet sich ab, wie das Leben ihrer Eltern gewesen sein könnte. Für Marina beginnt, begleitet vom Tagebuch ihrer Mutter, die aufwühlende Reise in eine Erinnerung, die sie sich selbst schaffen muss.
Carla Simóns autobiographisch geprägter Film wurde bei den Filmfestspielen von Cannes 2025 uraufgeführt und konkurrierte dort im Wettbewerb um die goldene Palme.
'Romería' ist auch das Porträt einer Küste, der Küste Galiciens, die selten im Kino zu sehen ist, ein maritimes Paradies aus Buchten und Felsen, das in den 80er Jahren die volle Wucht des Drogenhandels zu spüren bekam und eine Jugend zurückließ, die sich in ihrem Hunger nach Freiheit die Flügel und das Leben verbrannt hat. - Paris Match
Ein Film, der mit sanfter Hand die Wunden der Vergangenheit berührt und sie in Kino verwandelt... Was als scheinbar einfache Angelegenheit beginnt, die Unterschrift für ein Stipendium, wird zur stillen Auseinandersetzung mit dem Erbe von Sucht, AIDS und generationsübergreifendem Schweigen. -The Hollywood Reporter