coming soon
Regie: Luise Doschen
Gerti Drassl, Manuela Biedermann, Pola Friedrichs, Uwe Preuss
Deutschland 2026, 93 Min, Deutsch mit englischen Untertiteln, FSK 6
ab 26.11.2026
Morgen vor langer Zeit
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Während der deutschen Wiedervereinigung 1990 verliert die 50-jährige Patty erst ihren Job und dann ihre Freundin Jelena. In einer kleinen ostdeutschen Stadt sammelt sie die zurückgelassenen Gegenstände der Weggezogenen und lernt den jüngeren Franz kennen, der sich in sie verliebt. Als ihre Wohnung so voll mit Habseligkeiten ist, dass sie sie nicht mehr betreten kann, macht sie sich auf den Weg in einen geheimnisvollen Wald rund um den Kyffhäuser. Es beginnt eine Reise durch Landschaften und Geschichte – bis die kaum gealterte Patty plötzlich in der Gegenwart des 21. Jahrhunderts auftaucht.
Luise Donschens Spielfilm lässt uns das Ende der DDR und die Wendejahre durch die Augen einer unkonventionellen Frauenfigur neu erleben. In sorgfältig komponierten Bildern verbindet der Film Schicksale von Gestern, Heute und Morgen – mit einer brillanten Gerti Drassl in der Hauptrolle.
"Inspiriert von meinen Kindheitserinnerungen an die deutsche Wiedervereinigung fängt der Film den Moment ein, in dem die Gegenwart in Davor und Danach zerfällt – den Moment, in dem alles zugleich fremd und vertraut erscheint." - Luise Donschen
Eine lakonisch erzählte Wendegeschichte – epd Film
Dieser Film erzählt politische Umwälzungen als etwas zutiefst Intimes. – Filmuforia
'Morgen vor langer Zeit' ist alles andere als ein Thesenfilm über deutsch-deutsche Geschichte. Donschen arbeitet subtil, aber politisch präzise. – critic.de