coming soon
Regie: Tato Kotetishvili
mit Nikolo Ghviniashvili, Nika Gongadze
Georgien, Neiderlande 2024, 95 Min, Georgisch mit englischen Untertiteln
ab 15.02.2026
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Holy Electricity
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OT: წმინდა ელექტროენერგია
Tiflis, Georgien. Ein Mann ist tot. Zurück bleiben sein halbwüchsiger Sohn Gonga und sein Onkel Bart (der früher Gongas Tante war - gespielt von einem trans Mann – eine absolute Seltenheit sowohl in der georgischen Realität als auch im georgischen Film). Die beiden treiben durch die Vororte, während Bart versucht, Gonga beizubringen, wie man ein„richtiger Mann“ wird – mitsamt allem, was dazugehört: ein Auto einparken, Gras rauchen, trinken und ein Kondom richtig benutzen. Bart ist ein Gelegenheitsbetrüger, der Schulden hat, Dinge auf der Müllhalde findet und weiterverkauft. An einem ihrer ziellosen Tage stoßen sie auf einen Koffer voller rostiger Kreuze, und Bart hat eine zündende Idee: Die Kreuze in Neon-Kruzifixe verwandeln und sieden Stadtbewohnern von Tür zu Tür verkaufen. Das Geschäft läuft gut, das Geld fließt – doch dann geht Bart ins Casino.
Holy Electricity hatte seine Premiere beim den Filmfestspielen in Locarno im August 2024 und gewann dort den Goldenen Leoparden in der Sektion Cineasti del Presente.
Der Film beginnt auf einer Deponie, Metapher für den unsicheren Zustand der beiden Protagonisten, und begleitet sie dann durch die Straßen der georgischen Hauptstadt, wo sie nach Wiedergutmachung suchen. Denn ihre Reise – unterbrochen durch trickreiche Versuche, nutzlose Leuchtkreuze an Menschen zu verkaufen, deren Wohnungen bereits mit Gegenständen überfüllt sind – ermöglicht eine langsame, sensible Trauerarbeit, wie ein zartes Porträt zweier Männlichkeiten, von denen man noch zu wenige sieht.- Lux Filmfest
Bold and uncompromising in its vision, and indicative of the birth of a very promising young filmmaker, "Holy Electricity" offers us unique insights through a touching and often bitingly funny dark comedy about the supposed corruption of family values and finding hope in even the bleakest of circumstances, filtering it all through a heartfelt story of a young man growing up to realize that he does not need to accept the life he has been given. - International Cinephile Society