Event

07.
05.

18:00

Studio

Regie Martin Gressmann
Deutschland 2021, 110 Min, mehrsprachig mit deutschen Untertiteln

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Nicht verRecken + Gespräch

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Immer weiterlaufen, um mit dem Leben davonzukommen… Anfang 1945 werden überall dort, wo die Front in die Nähe der Konzentrationslager kommt, Gefangene Richtung Westen getrieben. Häftlinge aus den Lagern Sachsenhausen und Ravensbrück müssen bis zu 250 Kilometer marschieren. Anfang Mai werden die Überlebenden der Tortur in Raben Steinfeld bei Schwerin, in Ludwigslust, in Plau am See und noch weiter nördlich von der Roten Armee und der US-Armee befreit.
Über sieben Jahrzehnte später folgt Regisseur Martin Gressmann den Hauptrouten der Todesmärsche durch Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, an denen heute 200 Gedenktafeln stehen und lässt in seinem Film die letzten, heute hochbetagten Zeugen zu Wort kommen. Einige von ihnen sprechen zum ersten Mal über ihre Erlebnisse. Sie erinnern sich an ein Grauen, das nicht verschwindet. Wie weit muss man zurückschauen, um zu verstehen, wie stark das Vergangene mit dem Heutigen verknüpft ist?

Im Anschluss an den Film Gespräch mit Martin Gressmann und der promovierten Historikerin Janine Fubel , die über das Kriegsende in der Region Berlin-Brandenburg geforscht und dabei insbesondere den Räumungsprozess in Sachsenhausen 1945 untersucht hat.

Präsentiert von der Henri-Perrin-Stiftung, die Akteur*innen unterstützt, die erinnerungspolitisch und im Rahmen der politischen und historischen Vermittlung aktiv sind.