Event

28.
06.

16:00

Regie: Alain Gomis

Katy Correa, D’Johé Kouadio, Samir Guesmi, Mike Etienne, Nicolas Gomis

Frankreich, Senegal, Guinea-Bissau 2026, 185 Min, Französisch, Wolof, Manjak, Guineabissauisches Kreol mit englischen Untertiteln

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DAO: Special Screening mit Einführung, African Diasporic Music und West African Pop Up Food

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Gemeinsam mit WE ARE HERE Films präsentieren wir am Sonntag, den 28. Juni eine ganz besondere Vorführung von Alain Gomis gut 3-stündigem, mitreißenden Film Dao, die das Kinoerlebnis über die Leinwand hinaus transzendiert: Im Anschluss an die Vorführung, die von Alex Dorisca eingeführt wird, gibt es ab 20 Uhr in unserem Studio Pop Up Food von EAT AFRICA (tbc) sowie ein Konzert des in Berlin lebenden ghanaischen Musikers Ekow Alabi Savage.

Im Film begegnen sich zwei Frauen bei einem Casting und werden vor der Kamera zu Mutter und Tochter: Gloria und Nour. Und die Familie wächst vor unseren Augen. Mit anderen Schauspieler:innen und Laien feiern sie eine rauschende Hochzeit in Paris und reisen nach Guinea-Bissau, um ihr Familienoberhaupt zu verabschieden. Zwischen diesen beiden Ritualen – zwischen Europa und Westafrika, Leben und Tod, Vergangenheit und Gegenwart – verweben sich wahre Geschichten mit erfundenen Erzählungen. Was folgt, ist eine große Feier des Lebens: ein kreisender Tanz aus Liebe und Schmerz, aus Freude und Loslassen. Dao ist mehr als nur ein Film – es ist eine grenzenlose Familie, in deren Umarmung wir fallen und von deren Kraft wir getragen werden.
Dao wurde im Wettbewerb der diesjährigen Filmfestspiele von Berlin uraufgeführt.

Zwischen einer Gedenkzeremonie in Guinea-Bissau und einer Hochzeit in der Pariser Banlieue, zwischen Dokument und Fiktion, Figurenkonstruktion und Selbstfindung: Alles fließt ineinander in Alain Gomis’ neuem Film 'Dao', der sich binären Konzepten von Identität ebenso widersetzt wie dem linearen Erzählen. – critic.de

Der wilde Strom des Lebens: Der wunderbare Kinofilm 'Dao' erzählt von einer Familie zwischen zwei Welten, mal tragisch, mal lustig, aber immer mit sehr viel Jazz. – Philipp Stadelmaier, Süddeutsche Zeitung

Gomis’s whirling, incandescent emotional epic avoids pat, sentimental homilies about family, identity or saudade: In 'Dao', home isn’t just where the heart is, but where it’s been, and been broken, leaving a messy, international trail of fragments. – Variety