CAMERAPERSON

Regie: Kirsten Johnson, USA 2016, 102 min, Englisch, Bosnisch, Arabisch, Dari, Hausa und Fur mit englischen Untertiteln, kein FSK, ab 5.4.

 Cameraperson

Cameraperson

Was bedeutet es, jemanden zu filmen? Wie beeinflusst es die gefilmte Person – und was macht es mit der Person, die filmt? Kirsten Johnson ist eine der bekanntesten Kamerafrauen im zeitgenössischen Dokumentarfilm und war für die Kameraarbeit an Citizenfour, Fahrenheit 9/11, Der Eid, The Invisible War und dutzenden anderen unentbehrlichen Filmen verantwortlich. Mit ihrem visuell beeindruckenden Film Cameraperson, der gleichzeitig ihre Memoiren markiert, präsentiert Johnson einen außergewöhnlichen und tief poetischen eigenen Film. Er basiert auf vielfältigem, von ihr gefilmten Material, das sie in neue Zusammenhänge setzt, welche zeigen, wie sich ihre Arbeit auf sie auswirkt. Das Ergebnis ist eine Reflexion über die Beziehung des Geschichtenerzählens zum Bildausschnitt: und so transformiert Johnson Szenen, die in Filmen anderer Regisseure eine Wahrheit erzählen in eine Geschichte über eine persönliche Reise, über Handwerk und menschliche Verbindungen.

Wir zeigen den Film, der in Deutschland keinen regulären Kinostart hat, ab 5. April (zusammen mit der Brotfabrik in Pankow) unter dem Namen „Steppenwolf“, unter dem wir ab jetzt Filme ins Kino bringen, die sonst in Deutschland keinen Verleih haben!