DREI ZINNEN (THREE PEAKS)

Regie: Jan Zabeil, mit Alexander Fehling, Bérénice Bejo, Arian Montgomery, Deutschland/Italien 2017, 94 min, Deutsch, Französisch, Englisch mit dt. Untertiteln, FSK 12.

  Source: IMDB

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Schon die erste Szene des Filmes trägt etwas in sich, das nicht ganz geheuer ist: Das Bild der Familie, Vater, Mutter, Kind, im Schwimmbad, in den Ferien, planschend und lachend, ist zu perfekt. Aber wer würde sich nicht gern wiederfinden in so einem Bild? Der Vater in diesem (Alexander Fehling) ist der neue Freund der Mutter, der Stiefvater also eigentlich. Und dieser nimmt seine neue Mini-Familie mit in die italienischen Alpen, um dort einen gemeinsamen Urlaub zu verbringen. Der „echte” Vater des achtjährigen Tristan aber bleibt präsent, zumindest im Hintergrund, in Form von Anrufen, die die neue Familienidylle immer wieder verhindern.

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Überhaupt passiert hier viel auf der Tonebene: das Knarzen und Knacken des alten Holzhauses, in dem die drei ihre Ferien verbringen, wirft eine Spannung voraus, die sich erst noch aufbauen muss. Denn zu Anfang scheint es, als ob sich Aaron und Tristan gut verstehen und sich in ihre Rollen in der neuen Familie einfinden. Doch als Aaron die Vaterrolle vollends übernehmen will, kommt es zu Loyalitätskonflikten und ein Ausflug in die Berge, hoch zu den Drei Zinnen, wird erst zur Zerreißprobe und dann zu einem lebensgefährlichen Spiel

- Marie Kloos

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