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48h Neukölln


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16.6. 13:00 Uhr / 16:00 Uhr Was ist Kino AG Edition #2


"Kino Lokal-Global" Das Wolf Kino lädt zusammen mit den Schülern des Albert Schweitzer Gymnasiums in Neukölln und dem Hermann Hesse Gymnasium in Kreuzberg am 16. Juni 2019 zu einem Kurzfilm-Nachmittag ein: Ab 13 Uhr werden in einer Ausstellung Fotografien sowie Arbeiten auf Super 8 präsentiert. Um 16 Uhr folgt ein Programm mit Kurzfilmen, in denen die Schüler Vorstellungen vom Morgen und Erinnerungen an Gestern präsentieren.

48h Neukölln präsentiert zwei Filme, die zum diesjährigen Thema Future III ausgesucht wurden:

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15.6. 00:00: ART GIRLS


Science-Fiction-Film von Robert Bramkamp und Susanne Weirich mit Real Art von Paul McCarthy, Maren Strack, Joseph Beuys u.a. Zum Inhalt: Die Berliner Künstler*innen Nikita Neufeld, Una Queens und Fiona da Vinci sollen auf der "Art Gate" ausstellen, welche von einem Biotech-Konzern unter der Leitung der Maturana-Brüder (Peter Lohmeyer) gesponsort wird. Bald wird jedoch klar, dass die Ausstellung nur den Rahmen für fragwürdige Experimente darstellt. Mit weitreichenden Auswirkungen: Zwischen Utopie und Katastrophe beginnen Kunst und Realität miteinander zu verschmelzen, und eine kollektive WIR-Intelligenz ist im Entstehen begriffen. Was ist Realität und was ist Kunst? Eine Zukunfts-Utopie im Kunstkontext.

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15.6. 16:00 Uhr STORY TELLING FOR EARTHLY SURVIVAL


In "Story Telling for earthly Survival" präsentiert Donna Haraway eine spielerische und spannende Auseinandersetzung mit ihrem Leben, ihren Einflüssen und Ideen. Sie ist eine leidenschaftliche Geschichtenerzählerin, der Film ist um eine Reihe von Diskussionen herum strukturiert, die in ihrem kalifornischen Haus stattfanden. Es geht dabei um Themen wie Kapitalismus und Anthropozän, Science-Fiction als philosophische Textgattung, unkonventionelle Ehe- und Sexualpartnerschaften, die Rolle des Katholizismus in der Erziehung, die Unterdrückung von Frauen im Literaturbetrieb und die Notwendigkeit neuer postkolonialer und post-patriarchalischer Narrative.

Ausstellung & Performance: Ann-Kristin Danzinger und Olga Hohmann

"Le plus beau serait de penser dans une forme qu’on aurait inventée.“ (Das Schönste wäre, in einer Form zu denken, die wir erfunden hätten.)

Im Sinne einer futuristischen Archäologie prägt das Zitat von Paul Valery die künstlerische Auseinandersetzung mit dem 48h Festivalthema Futur III. Eine skulpturale Latexlandschaft von Ann-Kristin Danzinger begegnet im Wolf Studio, das zum „post-dying-room“ deklariert wird, einer ritualhaften Performance von Olga Hohmann.

14.06. 19-22:00 Uhr exhibition Ann-Kristin Danzinger
15.06. 15-22:00 Uhr exhibition Ann-Kristin Danzinger, 18-21:00 Uhr Performance Olga Hohmann
16.06. 13-19:00 Uhr exhibition Ann-Kristin Danzinger, 15-18:00 Uhr Performance Olga Hohmann

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