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DEFA Märchenfilme


  • Wolf 59 Weserstraße Berlin, Berlin, 12045 Germany (map)

Wir freuen uns auf den Dezember, in dem wir eine Auswahl an wundervollen, von der DEFA (Deutsche Film AG) produzierten Filmen zeigen. Während der Existenz des DDR-Filmstudios wurden viele einzigartige und faszinierende Familienfilme produziert, unter anderem Adaptionen von Märchen der Brüder Grimm, von Wilhelm Hauff und Charles Perrault.

Wir beginnen mit dem beliebtesten aller von DEFA produzierten Märchenfilme, ROTKÄPPCHEN, der Klassiker der Brüder Grimm über ein Mädchen mit roter Kappe und einen weniger freundlichen Wolf.
In der darauffolgenden Woche zeigen wir DAS SINGENDE, KLINGENDE BÄUMCHEN, eine Erzählung über die unheilvollen Konsequenzen von Eitelkeit und die Geschichte eines Prinzen der einen magischen Baum finden muss, um das Herz der Prinzessin zu erobern. Im Anschluss widmen wir uns SCHNEEWITTCHEN, einem weiteren Grimm-Klassiker, bevor wir den Monat mit dem Wintermärchen DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL beenden. Ihr seid eingeladen, mit uns diese Kinoperlen zu feiern, die trotz ihres Alters immer noch sowohl junges als auch erwachsenes Publikum unterhalten und verzaubern.


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ROTKÄPPCHEN von Götz Friedrich, mit Blanche Kommerell, Harald Engelmann, Werner Dissel, DDR 1962, Deutsch, FSK 0.

Rotkäppchen lebt mit ihren Eltern in einem Haus am Waldrand. Die Tiere sind ihre Freunde. Das Mädchen ist hilfsbereit und freundlich, und es kommt ihr nicht in den Sinn, daß ihr jemand Böses will. Häufig besucht sie ihre Großmutter, die tief im Wald wohnt. Und da treiben der Wolf und dessen Untertan Fuchs ihr Unwesen. Eines Tages geht Rotkäppchen in deren Falle. Im Haus der Großmutter wird sie vom Wolf überrascht und verschluckt. Doch ihre Freunde sind zur Stelle: Das Häschen holt Hilfe. Der Vater, die Mutter und sogar der Bär eilen herbei, retten sie und sorgen dafür, daß der Wolf seine gerechte Strafe bekommt.
(Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)

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DAS SINGENDE, KLINGENDE BÄUMCHEN von Francesco Stefani, mit Christel Bodenstein, Eckart Dux, DDR 1957, Deutsch, FSK 0.

Um die Liebe einer schönen, aber hochmütigen Prinzessin zu gewinnen, macht sich ein Prinz auf die Suche nach dem singenden, klingenden Bäumchen, das von der Prinzessin so begehrt wird. Er findet es in einem Zaubergarten, in dem ein böser Zwerg herrscht. Der gibt ihm das Bäumchen unter einer Bedingung: Bis zum Abend muß der Prinz die Liebe der Prinzessin erringen, sonst wird er in einen Bären verwandelt - was auch passiert. Durch eine List holt der Bär die hartherzige Prinzessin in den Zaubergarten, wo sie, ihrer Schönheit und Macht beraubt, langsam Herz entwickelt. Sie gewinnt die Zuneigung der Tiere, verliebt sich in den Bären, und schließlich kehrt ihre Schönheit zurück. Der Zwerg sieht seine Pläne durchkreuzt und lockt die Prinzessin aus dem Zauberwald. Doch die hat das böse Spiel inzwischen durchschaut. Sie scheut weder Mühe noch Gefahren, in den Zauberwald zurückzugelangen und ihren Prinzen zu befreien. 
(Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)

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SCHNEEWITTCHEN von Gottfried Kolditz, mit Doris Weikow, Marianne Christina Schilling, Harry Hindemith, DDR 1961, Deutsch, FSK 0.

Aus Eifersucht und Neid will die böse Königin ihre Stieftochter Schneewittchentöten lassen. Der damit beauftragte Jäger jedoch läßt das Mädchen im Wald laufen. Schneewittchen gelangt zu den sieben Zwergen und findet bei ihnen freundliche Aufnahme. Bald erfährt die Königin durch ihren Spiegel davon. Außer sich vor Zorn, will sie Schneewittchen nun selbst töten. Verkleidet macht sie sich auf den Weg, und beim dritten Versuch gelingt ihr schließlich die Tat. Schneewittchen aber wird wieder zum Leben erweckt, und der junge König nimmt sie mit auf sein Schloß. Zur Hochzeit wird auch die böse Stiefmutter eingeladen, die vor lauter Angst die Flucht ergreift.
(Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)

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DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL von Vaclav Vorlicek, mit Libuse Safránková, Carola Braunbock, Pavel Trávnicek, DDR/Tschechoslowakei 1973, deutsche Synchronfassung, FSK 0.

Seit dem Tod des Vaters lebt Aschenbrödel als Magd auf dem eigenen Gutshof. Die Stiefmuter läßt das Mädchen die schmutzigste Arbeit verrichten, doch es bleibt zu allen freundlich und auch die Tiere sind ihr zugetan. Eines Tages begegnet Aschenbrödel im Wald einem übermütigen Prinzen und verliebt sich in ihn. Wie soll sie ihm aber gegenübertreten? Da schenkt ihr der Kutscher ihres Hofes dreiHaselnüsse, die wunderbare Gaben enthalten: eine männliche Jagdtracht, ein reizendes Ballkleid und ein prächtiges Hochzeitsgewand. Mutig und klug nutzt Aschenbrödel die Geschenke, um das Herz des Prinzen zu erobern. Dann entflieht sie und er muss sich nun auf die Suche machen, um die schöne Besitzerin des goldenen Schuhs zu finden. Nach einigen Turbulenzen findet er Aschenbrödel und erkennt in ihr das kluge und liebenswerte Mädchen wieder, dem er schon im Wald begegnet war. Glücklich wählt er Aschenbrödel zu seiner Frau.
(Quelle: Progress Film-Verleih)