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Baby Wolfgang präsentiert: Killer of Sheep

  • Wolf 59 Weserstraße Berlin, Berlin, 12045 Germany (map)
 Killer of Sheep

Killer of Sheep

Kinoprogramm für alle Mütter und Väter mit Babys, die trotz der Kleinen nicht auf das Kinoerlebnis verzichten möchten. 

Jeden Dienstag um 10:30 Uhr zeigt Baby Wolfgang aktuelle Kinofilme für Eltern und ihre Babys – Stillen und Schlafen ausdrücklich erwünscht! Dank reduzierter Lautstärke und gedimmter Beleuchtung sollen sich Eure Babys wohlfühlen. Abstellmöglichkeiten für Eure Kinderwägen sowie ein Wickeltisch sind vorhanden und nach der Vorstellung könnt Ihr Euch noch gemütlich ein Getränk in unserem schönen Café gönnen. Und sollte das eine oder andere Baby doch einmal unglücklich sein und während der Vorstellung schreien, haben die anderen Eltern dafür sicherlich Verständnis. 

Am Dienstag, den 2. Januar um 10.30 Uhr zeigen wir KILLER OF SHEEP von Charles Burnett, mit Henry G. Sanders, Kaycee Moore, Angela Burnett, USA 1977, 83 min, Englisch mit deutschen Untertiteln, FSK nb.

„Burnett ist ein Poet des Films. Seine außerordentlichen lyrischen Fähigkeiten und seine bemerkenswert humanistischen Bilder sind [in Killer of Sheep] reichlich vorhanden. Man sollte ihn nicht verpassen… ein wahrer Schatz, unvergänglich.“       — Jay Carr, The Boston Globe

Killer of Sheep ist einer dieser besonderen Filme für uns hier im Wolf, die Art von Film, die man aufgrund seiner kulturellen und politischen Bedeutung und seines intimen und bewegenden Dramas gerne zeigt. Während des Baus vom Wolf sprachen wir oft über ihn und wir haben schon lange davon geträumt, ihn mit euch zu teilen. Jetzt freuen wir uns über die Gelegenheit, Charles Burnetts Debütfilm von 1977 in seinem 40. Geburtstagsjahr für 10 Tage aufzuführen.

Killer of Sheep, der für das Mini-Budget von 10.000 $ gedreht und als Abschlussarbeit an der UCLA eingereicht wurde, ist ohne Zweifel ein wahrer Klassiker des US-amerikanischen Independent-Kinos und eine Schlüsselarbeit in der Entwicklung der afroamerikanischen Filmkunst. Mit einem Team von Laiendarstellern aber auch seiner eigenen Familie und seinen Freunden drehte Burnett in Watts, seinem Heimatviertel in LA. Der Film schaut auf sehr persönliche und ehrliche Weise in eine Gemeinschaft, die noch heute vom Kino oft ungesehen bleibt: So dokumentiert Burnett den Alltag von Stan, einem Schlachthaus-Arbeiter, seiner Familie und Community durch eine Reihe von episodischen Ereignissen und wirft so einen Blick auf das Leben von im Ghetto wohnenden Afroamerikanern, der schon damals rar war und es noch heute ist.  

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