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Unter dem Label STEPPENWOLF schicken wir Filme auf Reisen in die Kinos, die sonst nicht einfach zu sehen wären und die wir ganz besonders lieben - STEPPENWÖLFE sind auch Filme, die keinen Verleih haben und die wir in unserem eigenen Kino zeigen, weil wir sie toll finden. Unser erster STEPPENWOLF war der ägyptische Film IN DEN LETZTEN TAGEN DER STADT von Tamer El Said. Diesen Film hat Wolf sozusagen mitproduziert, denn die wunderschöne Musik wurde hier in unserem Räumlichkeiten vor dem Umbau aufgenommen, und wir haben die Entstehung und Reise des Films fieberhaft mitbegleitet. Leidenschaftlich und persönlich betreuen wir den Deutschlandstart unserer Filme, wenn auch oft mit sehr geringen Mitteln. Natürlich zeigen wir die STEPPENWOLF-Filme auch in unserem eigenen Kino und sprechen an der Bar und in Filmgesprächen mit unserem Publikum. Mit STEPPENWOLF wollen wir diese tollen Filme auch einem größeren Publikum zugänglich machen.

Verleihanfragen bitte an verleih@wolfberlin.org


ENDLESS POETRY

Santiago de Chile in den 40er und 50er Jahren. Der zwanzigjährige „Alejandrito“ Jodorowsky entscheidet gegen den Willen seiner Familie Poet zu werden. Er wird in den inneren Kreis der künstlerischen und intellektuellen Avantgarde aufgenommen und trifft auf Enrique Lihn, Stella Diaz, Nicanor Parra und viele andere talentierte junge Schriftsteller. Komplett von einer Welt poetischer Experimente aufgesogen, leben sie wie nur wenige vor ihnen es wagten: sinnlich, authentisch, frei und verrückt.

Frankreich / Chile 2016| 128 Min | 1.85 - 5.1 |DCP | Farbe | Spanisch mit deutschen UT (mit englischen UT)

Ab 19. Juli 2018 in folgenden Kinos:

BAMBERG ab 30. August Lichtspiel | BERLIN ab 19. Juli Wolf, Zukunft am Ostkreuz, Kino in der Brotfabrik - 31. Juli, 14. August Mobile Kino - ab 2. August Filmrauschpalast - ab 9. August Kino Union, b-ware! Ladenkino - 21. Juli Nomadenkino | BREMEN ab 2. August CITY46 | DRESDEN ab 9. August Kino im Dach | DÜSSELDORF ab 19. Juli Metropol Kino Düsseldorf | FRANKFURT ab 19. Juli Mal Seh'n Kino und Orfeos Erben, 15. August im Harmonie FÜRTH ab 18. Oktober Kino Uferpalast | HAMBURG ab 2. August Filmraum | HANNOVER ab 19. Juli Lodderbast | HEIDELBERG ab 19. Juli Karlstorkino | KÖLN ab 19. Juli Lichtspiele Kalk - ab 2. August Filmpalette | LEIPZIG ab 19. Juli Luru Kino in der Spinnerei | MANNHEIM ab 19. Juli Cinema Quadrat | MÜNCHEN ab 19. Juli Werkstattkino, Studio Isabella - 16. Januar 2019 Filmmuseum im Münchner Stadtmuseum | NÜRNBERG ab 9. August Casablanca - ab 13. September KommKino OBERHAUSEN 8. und 10. Februar 2019 Kino im Walzenlager  | ROSTOCK ab 9. August LiWu - Lichtspieltheater Wundervoll | SAARBRÜCKEN ab 13. September achteinhalb | SCHWÄBISCH HALL am 13. und 14. September Kino im Schafstall | TÜBINGEN ab 13. Juli Sundown Film Fest im Kino Arsenal & Kino Atelier | WIESBADEN ab 2. August Murnau-Filmtheater Wiesbaden

 

Regie, Buch, Production Design: Alejandro Jodorowsky
Kamera: Christopher Doyle
Schnitt: Maryline Monthieux
Mixing: Jean-Paul Hurier
Co-Mixer: Benjamin Viau
Sound: Sandy Notarianni, Guadalupe Cassis
Musik: Adan Jodorowsky
Kostüm: Pascale Montandon-Jodorowsky
Art Direction: Patricio Aguilar, Denise Lira-Ratinoff
Produziert von: Alejandro Jodorowsky, Moises Cosio, Abbas Nokhasteh, Takashi Asai
Ausführender Produzent: Xavier Guerrero Yamamoto

Mit: Adan Jodorowsky, Pamela Flores, Brontis Jodorowsky, Leandro Taub, Alejandro Jodorowsky, Jeremias Herskovits, Julia Avedano, Bastian Bodenhofer, Carolyn Carson, Adonis

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"Alejandro Jodorowsky's 'Endless Poetry' is the most accessible movie he has ever made, and it may also be the best. It's Felliniesque and moving."
Variety

"Tinged with madness and heartbreak, "Endless Poetry" is the unmistakable byproduct of, as the character of Alejandro puts it, "a heart capable of loving the entire world." – The Washington Post

"Mr. Jodorowsky, at 88, shows the irrepressible energy of a man who is just getting started." – The New York Times

Gefördert vom Centre national du cinéma et de l’image animée und von Creative Europe – MEDIA
Avec le soutien du Centre national du cinéma et de l’image animée et du programme Europe Créative – MEDIA

 

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Aus einem Jahr der Nichtereignisse

Willi lebt fast neunzigjährig, allein auf einem alten norddeutschen Dreiseitenhof. Aus einem Jahr der Nichtereignisse ist die Beschreibung seiner sehr pragmatischen Lebenshaltung, in der Widerstände dazu da sind, überwunden zu werden. Die Beobachtung der alltäglichen Gegebenheiten und Hindernisse verschmelzen mit den wiederkehrenden Erzählungen weitzurückliegender Erlebnisse. Es entsteht ein Bild, das sich den gebliebenen Eindrücken seines Lebens nähert, aber nicht Biografie ist.

Deutschland 2017 | DCP |  83min | Farbe/SW | Deutsch (mit englischen UT)

Ab 14. Juni 2018 in folgenden Kinos:

1.      Woche 14. Bis 20. Juni
Nürnberg Casablanca | Frankfurt Orfeo’s Erben | Leipzig Schaubühne Lindenfels | Berlin City Kino Wedding, ACUDkino, Tilsiter Lichtspiele, Wolf

2.      Woche 21. Bis 27. Juni
Regensburg Kino im Andreasstadel | Nürnberg Casablanca | München Werkstattkino Dortmund Kino im U | Leipzig Schaubühne LindenfelsBerlin Kino Krokodil, Tilsiter Lichtspiele, Wolf

3.      Woche 28. Juni bis 5. Juli
Berlin Tilsiter Lichtspiele, Kino Krokodil, Wolf | Dresden Kino im Dach | Stuttgart atelier am bollwerk

Spätere Termine:
Hannover Lodderbast Oberhausen Kino im Walzenlager

Regie: Ann-Carolin Renninger, René Frölke
Produktion: joon film, gefördert von Künstlerinnenstipendium Film/Video-Berliner Senat, Filmwerkstatt Kiel

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Festivals (Auswahl): Berlinale Forum, Viennale, Art of the Real, Visions du Réel, Mar del Plata Film Festival, Duisburger Filmwoche

"eine der stärksten Kinoerfahrungen seit langer Zeit" – Zitty

"AUS EINEM JAHR DER NICHTEREIGNISSE handelt von Mensch, Tier und Dingwelt gleichermaßen, und von Tönen und Texturen: die Oberfläche einer Torte, ein Stück Fleisch, das in der Pfanne vor sich hinbrutzelt, und immer wieder von Katzenfell. Das Flauschige, Weiche, Atmende trifft auf das grisselige Korn des Filmmaterials, das Schnurren auf das Knattern und Quietschen" – FilmDienst

"Das ist kein klassischer Portraitfilm, der auf eine psychologische oder biografische Schließung hinaus will, sondern eine Art poetische Zustandsbeschreibung, die sich in eine Serie von mal ganz kurzen, mal etwas längeren Miniaturen auflöst und den Protagonisten dadurch in eine flexible Beziehung zu seiner physischen Umwelt setzt." – Perlentaucher

"Eine große Entdeckung, an den fruchtbaren Rändern des dokumentarischen Experiments gedreht. […] Ein strahlender Film: Leben, nichts anderes tun als zu leben, das ist anscheinend ziemlich gut. Das Kino sagt es besser als Geburtstagskerzen." – Positif

"Ein liebevoller Essay über den Zyklus des Lebens: ein Meisterwerk des Dokumismus (lies: dokumentarischen Minimalismus), das seinem Titel auf schönste Weise gerecht wird." –  FALTER

“…the wonderful tactility of these snippets of life is further heightened by the grain of the film stock used to shoot them, which moves supplely between 8 and 16mm images, flecked with stretches of black leader. The intuitive, deeply sensual editing is anyway a marvel throughout, with many of the soundless passages showing the surrounding countryside approaching true reverie…” – Slant Magazine

"Wenn es stimmt, dass jeder gute Film auch etwas am Kino als Medium offenbart, dann ist Ann Carolin Renningers und René Frölkes AUS EINEM JAHR DER NICHTEREIGNISSE der Film, der die bislang verborgene Nähe von analogem Filmmaterial und Katzenfell sichtbar macht." – Perlentaucher

"Eineinhalb Stunden Urlaub im Kino. Der entschleunigste Film des Jahres." – Programmkino.de

„ein großartiges Bildereignis“ – Critic.de

„eine Studie in Gemächlichkeit“ – ORF

„ein betörend schöner Film“ – taz


ZUD

Zusammen mit seiner Familie lebt der elfjährige Sukhbat als Nomade in der mongolischen Steppe. Sein Vater Batsaikhan kümmert sich um die Tiere, die den Lebensunterhalt der Familie sichern. Sukhbat geht in der nahegelegenen Stadt zur Schule, in seiner Freizeit hilft er seinen Eltern bei der Arbeit oder spielt mit seinem besten Freund Baljaa.  Das Leben ist hart und die immer häufigeren extremen Winter machen es immer schwerer, ein Einkommen zu sichern. Viele Tiere sterben und die Familie steht vor dem Ruin. Batsaikhan bleibt keine Wahl, er muss eine neue Geldquelle finden. Der  Sieg in einem der lokalen Pferderennen würde der Familie Ruhm und Reichtum einbringen. Er fängt ein Wildpferd, das der Sohn zähmen wird. Er bereitet Sukhbat auf das Rennen vor und bald ruhen alle Hoffnungen auf eine bessere Zukunft auf dem Erfolg des Jungen.

Deutschland, Polen 2016 | 85 Min | 5.1 | DCP 2K | Mongolisch mit deutschen UT

Ab 26. April 2018 im Kino


Regie: Marta Minorowicz
Buch: Marta Minorowicz, Kenneth McBride
Kamera: Paweł Chorzępa
Produktion: Ann Carolin Renninger, Thomas Kufus, Anna Wydra
Schnitt: Beata Walentowska
Ton: Tomasz Kochan
Sound Design: Daniel Weis
Associate Producer: Marta Minorowicz

Mit: Batsaikhan Budee, Sukhbat Batsaikhan, Bayasgalan Batsaik, Bayajikh Batsaikhan, Baljinnayam Nyam-ochir

Mehr Infos zum Film auf www.zudthefilm.com
Presseheft hier

Festivals (Auswahl): Berlinale Generation, Cinéma du réel, Hong Kong IFF, Sheffield DocFest, Millenium Docs Against Gravity

"Die bekannte Regisseurin schildert den menschlichen Kampf mit der Natur und gibt mit großer Authentizität die Orte und die Sitten der Nomaden wieder.“ – Janusz Wróblewski, Polityka

„Ein starker Film, der seine Zuschauer herausfordert“ – Anna Tatarska, Gazeta


IN DEN LETZEN TAGEN DER STADT

Kairo im Jahr 2009, zwei Jahre vor der ägyptischen Revolution. Khalid, Filmemacher und Alter Ego des Regisseurs Tamer El Said, arbeitet an einem Porträt seiner Heimatstadt. Immer wieder sieht er seine Bilder an, als warte er darauf, dass sie einen Sinn ergeben. Die Geschichten seiner ProtagonistInnen scheinen von irgendwoher aus seinem Inneren zu stammen, in der Außenwelt sucht er nach Anknüpfungspunkten, doch je mehr er sucht, desto mehr scheinen sie zu verschwinden.

Nicht abrupt, sondern in Momenten voller Zartheit verabschiedet er sich von seiner Freundin, die ihn verlässt, von seiner kranken Mutter, von Freunden, die zu Besuch in der Stadt waren. Für sie stellt Kairo einen Fixpunkt da: Der Eine hat Bagdad verlassen und lebt als Flüchtling in Berlin, der Andere ist dort geblieben, der Dritte lebt im aufgewühlten Beirut. Als sie beschließen, Khalid Videomaterial aus ihren Städten zu schicken, geht es weniger darum, ihm bei seinem Film zu helfen, als dadurch die Verbindung zu etwas aufrechtzuerhalten, was sie noch in Kairo verorten, wohl wissend, dass es bereits ein Phantasma ist. Ein vielschichtiger Film, in dem die Geschichte die Zeit überholt.

Ägypten, Deutschland, Großbritannien, Vereinigte Arabische Emirate 2016 | 118 Minuten | DCP | Dolby SR 5.1. | 1.1.85 | Arabisch mit deutschen UT

Ab 7. September 2017 im Kino

Regie: Tamer El Said
Buch: Tamer El Said, Rasha Salti
Produktion: Tamer El Said, Khalid Abdalla
Koproduktion: Hana Al Bayaty, Michel Balagué, Marcin Malaszczak, Cat Villiers
Kamera: Bassem Fayad
Art Direction: Salah Marei
Schnitt: Mohamed Abdel Gawad, Vartan Avakian, Barbara Bossuet
Sound Design: Victor Bresse
Sound Mixing: Mikaël Barre
Musik: Amélie Legrand, Victor Moïse
Set Designer: Yasser Al-Husseini
Kostüm: Zeina Kiwan
Farbkorrektur: Jorge Piquer Rodriguez
Visual Effects: Unai Rosende

Mit: Khalid Abdalla, Laila Samy, Hanan Youssef, Maryam Saleh, Hayder Helo, Basim Hajar, Bassem Fayad, Ali Sobhi, Islam Kamel, Mohamed Gaber, Abla Fadila

Weitere Infos zum Film auf www.tagederstadt.com
In Kooperation mit dem Arsenal – Institut für Film und Videokunst.

"Majestätisch… eine furchtlose Elegie an die ägyptische Hauptstadt“ – Artforum

"El Saids Meisterwerk erzählt daher nicht nur die fiktionale Geschichte von Khalid, er ist auch ein Dokumentarfilm über eine bestimmte Zeit in der ägyptischen Geschichte. Er zeigt einen Filmemacher, der mit seinem Film kämpft, nicht aus Überdruss und Schaffenskrisen, wie wir das von Selbstbespiegelungen westlicher Regisseure kennen, sondern weil die Welt, in der er lebt, komplex und chaotisch ist." – Süddeutsche Zeitung

"Eine eindrucksvolle märchenhafte Suche nach der verlorenen Zeit, aber auch ein hellwaches Stück Gegenwartskino, das sich als Kommentar zur herrschenden Mentalität des Landes nach Revolution und arabischem Frühling lesen lässt." – Filmdienst

"So poetisch-politisch geht es selten zu im internationalen Gegenwartskino." – Kino-Zeit.de

 

Verleihanfragen bitte an verleih@wolfberlin.org