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Unter dem Label STEPPENWOLF schicken wir Filme auf Reisen in die Kinos, die sonst nicht einfach zu sehen wären und die wir ganz besonders lieben - STEPPENWÖLFE sind auch Filme, die keinen Verleih haben und die wir in unserem eigenen Kino zeigen, weil wir sie toll finden. Unser erster STEPPENWOLF war der ägyptische Film IN DEN LETZTEN TAGEN DER STADT von Tamer El Said. Diesen Film hat Wolf sozusagen mitproduziert, denn die wunderschöne Musik wurde hier in unserem Räumlichkeiten vor dem Umbau aufgenommen, und wir haben die Entstehung und Reise des Films fieberhaft mitbegleitet. Leidenschaftlich und persönlich betreuen wir den Deutschlandstart unserer Filme, wenn auch oft mit sehr geringen Mitteln. Natürlich zeigen wir die STEPPENWOLF-Filme auch in unserem eigenen Kino und sprechen an der Bar und in Filmgesprächen mit unserem Publikum. Mit STEPPENWOLF wollen wir diese tollen Filme auch einem größeren Publikum zugänglich machen.

Verleihanfragen bitte an verleih@wolfberlin.org


AMA-SAN

Ein Tauchgang, das Sonnenlicht schneidet durch das Wasser. Die Luft muss ausreichen, die Abalone von den Felsen auf dem Grund des Pazifik zu lösen und wieder aufzutauchen. Ohne Hilfe von Sauerstofflaschen oder anderen Hilfsmitteln, wird der ganze Körper bis an seine Grenzen gebracht. In Wagu, einem Fischerdorf der Ise-Halbinsel, tauchen die drei Frauen Matsumi, Mayumi und Masumi jeden Tag ein in die Welt unter Wasser, ohne zu wissen, was sie dort vorfinden. Unter Wasser werden ihre Körper zu denen von Jägerinnen.

Die Frauen, die im Zentrum dieses Films stehen, folgen einer jahrtausendealten Tätigkeit: Sie sind Ama-San, Taucherinnen, die im offenen Ozean nach Meeresfrüchten jagen. Zwischen der rauen See mit ihren wundersamen Geschöpfen und dem häuslichen Raum beobachtet der Film drei Generationen von Frauen und schafft so ein spannendes Bild weiblicher Arbeit. Souverän bewegen sich die Ama-San durch die Unterwasserwelt, sie gehören ihr an wie die Abalone, Seeigel und Oktopoden, die sie jagen. Die mit bedacht kadrierten Bilder zeigen die Schönheit und Stärke der naturverbundenen Arbeit der Frauen. Varejão hat mit ihrem genauen und zurückhaltenden Blick einen warmherzigen Film mit faszinierenden Protagonistinnen geschaffen

Portugal / Japan / Schweiz 2016 | 112 Min | DCP | Farbe | Japanisch mit deutschen und englischen UTs

ab 3. Oktober 2019 im Kino

Regie und Kamera: Cláudia Varejão
Sound: Takashi Sugimoto
Schnitt: Cláudia Varejão und João Braz
Sound Design: Hugo Leitão
Color Correction: Paulo Américo
Produzenten: João Matos und Vadim Jendreyko
Mit Mayumi Mitsuhashi, Masumi Shibahara und Matsumi Koiso

“Cláudia Varejão’s camera embarks on an enigmatic and occasionally baffling study of a hypnotic world" – Leslie Felperin, The Guardian

"An enigmatic yet extraordinarily serene film that speaks a lot of truth." – Giorgia Del Don, Cineuropa

Pressebilder zum Download: 1 | 2 | 3 | 4


DIE INSEL DER HUNGRIGEN GEISTER

Vor der Küste Indonesiens liegt die von Australien verwaltete Weihnachtsinsel, deren Gebiet zur Hälfte als Nationalpark ausgewiesen ist und die nur knapp 2000 Bewohner zählt. Sie wird jedoch von Millionen Krabben bewohnt, die sich jährlich auf die Reise aus dem Inneren des Dschungels zum Meer begeben. Ein vom Vollmond seit Uhrzeiten bestimmtes Naturspektakel. Poh-Lin Lee ist Trauma-Therapeutin, die mit ihrer Familie auf dieser scheinbar idyllischen, jedoch unwirtlichen und urtümlichen Insel lebt. Täglich spricht sie mit Asylsuchenden, die ohne Urteil und auf unbestimmte Zeit in einem Hochsicherheitslager festgehalten werden, das im inneren der Insel verborgen liegt, um diesen in einer Situation beizustehen, die so unerträglich ist wie sie aussichtslos erscheint. Während sie beobachtet, wie sich der Zustand ihrer Klienten rapide verschlechtert, werden ihrer Arbeit immer mehr Steine in den Weg gelegt.

Während Poh-Lin mit ihrer Familie die schöne und zugleich düstere Umgebung der Insel erkundet, veranstalten die Einheimischen ihre „Hungry Ghost“ Rituale für die Seelen derer, die ohne Begräbnis auf der Insel starben. Sie bringen Opfergaben, um die einsamen Seelen zu besänftigen, von denen es heißt, sie irren auf der Suche nach einer Heimat des Nachts durch den Dschungel.

Die Insel der hungrigen Geister | Island of the Hungry Ghosts

Deutschland / Großbritannien / Australien 2018 | 94 Min | DCP | Farbe | Englisch mit deutschen UT (englische UT)

Ab 17. Oktober 2019 im Kino

In Kooperation mit

Mit der Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

Regie, Buch: Gabrielle Brady
Producer: Alexander Wadouh
Co-Producer: Samm Haillay, Alex Kelly, Gizem Acarla
Executive Producer: Lizzie Francke, Sarah Perks
Production Company: Chromosom Film
Co-Production Company: Third Films, Various Films, EchoTango
Kamera: Michael Latham
Schnitt: Katharina Fiedler
Musik: Aaron Couples
Sound: Leo Dolgan

“Powerful… Brady’s film is a lyrical, dream-like journey into darkness” – The Guardian 

“Island of the Hungry Ghosts is one of the year’s most impressively made documentaries, a film that’s as occasionally surreal as it is persistently moving. Island of the Hungry Ghosts is a true discovery.” Criterion Cast

“Hauntingly beautiful Island of the Hungry Ghosts combines multiple narratives into one glorious whole. Powerful cinema […] A mesmerizing work of visual wonder, the breathtaking images forming an evocative setting for a vital discussion of human rights […] A rapturous viewing experience […] A stunning, visceral first feature, announcing the director as a major talent to watch.”  – Film Festival Today

Bookings über Grandfilm: dispo@grandfilm.de
Anfragen zu Kinotour und Interviews über Steppenwolf: franziska@wolfberlin.org


ENDLESS POETRY

Santiago de Chile in den 40er und 50er Jahren. Der zwanzigjährige „Alejandrito“ Jodorowsky entscheidet gegen den Willen seiner Familie Poet zu werden. Er wird in den inneren Kreis der künstlerischen und intellektuellen Avantgarde aufgenommen und trifft auf Enrique Lihn, Stella Diaz, Nicanor Parra und viele andere talentierte junge Schriftsteller. Komplett von einer Welt poetischer Experimente aufgesogen, leben sie wie nur wenige vor ihnen es wagten: sinnlich, authentisch, frei und verrückt.

Frankreich / Chile 2016| 128 Min | 1.85 - 5.1 |DCP | Farbe | Spanisch mit deutschen UT (mit englischen UT)

2018 in folgenden Kinos:

BAMBERG Lichtspiel | BERLIN Wolf, Zukunft am Ostkreuz, Kino in der Brotfabrik, Mobile Kino, Filmrauschpalast, Kino Union, b-ware! Ladenkino, Nomadenkino | BREMEN CITY46 | DRESDEN Kino im Dach | DÜSSELDORF Metropol Kino Düsseldorf | FRANKFURT Mal Seh'n Kino, Orfeos Erben, Harmonie FÜRTH Kino Uferpalast | HAMBURG Filmraum | HANNOVER Lodderbast | HEIDELBERG Karlstorkino | KÖLN Lichtspiele Kalk, Filmpalette | LEIPZIG Luru Kino in der Spinnerei | MANNHEIM Cinema Quadrat | MÜNCHEN Werkstattkino, Studio Isabella, Filmmuseum im Münchner Stadtmuseum | NÜRNBERG Casablanca, KommKino OBERHAUSEN Kino im Walzenlager  | ROSTOCK LiWu - Lichtspieltheater Wundervoll | SAARBRÜCKEN achteinhalb | SCHWÄBISCH HALL Kino im Schafstall | TÜBINGEN Kino Arsenal & Kino Atelier | WIESBADEN Murnau-Filmtheater Wiesbaden

Deutscher Kinostart 19. Juli 2018

 

Regie, Buch, Production Design: Alejandro Jodorowsky
Kamera: Christopher Doyle
Schnitt: Maryline Monthieux
Mixing: Jean-Paul Hurier
Co-Mixer: Benjamin Viau
Sound: Sandy Notarianni, Guadalupe Cassis
Musik: Adan Jodorowsky
Kostüm: Pascale Montandon-Jodorowsky
Art Direction: Patricio Aguilar, Denise Lira-Ratinoff
Produziert von: Alejandro Jodorowsky, Moises Cosio, Abbas Nokhasteh, Takashi Asai
Ausführender Produzent: Xavier Guerrero Yamamoto

Mit: Adan Jodorowsky, Pamela Flores, Brontis Jodorowsky, Leandro Taub, Alejandro Jodorowsky, Jeremias Herskovits, Julia Avedano, Bastian Bodenhofer, Carolyn Carson, Adonis

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"Alejandro Jodorowsky's 'Endless Poetry' is the most accessible movie he has ever made, and it may also be the best. It's Felliniesque and moving."
Variety

"Tinged with madness and heartbreak, "Endless Poetry" is the unmistakable byproduct of, as the character of Alejandro puts it, "a heart capable of loving the entire world." – The Washington Post

"Mr. Jodorowsky, at 88, shows the irrepressible energy of a man who is just getting started." – The New York Times

Gefördert vom Centre national du cinéma et de l’image animée und von Creative Europe – MEDIA
Avec le soutien du Centre national du cinéma et de l’image animée et du programme Europe Créative – MEDIA

 

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Aus einem Jahr der Nichtereignisse

Willi lebt fast neunzigjährig, allein auf einem alten norddeutschen Dreiseitenhof. Aus einem Jahr der Nichtereignisse ist die Beschreibung seiner sehr pragmatischen Lebenshaltung, in der Widerstände dazu da sind, überwunden zu werden. Die Beobachtung der alltäglichen Gegebenheiten und Hindernisse verschmelzen mit den wiederkehrenden Erzählungen weitzurückliegender Erlebnisse. Es entsteht ein Bild, das sich den gebliebenen Eindrücken seines Lebens nähert, aber nicht Biografie ist.

Deutschland 2017 | DCP |  83min | Farbe/SW | Deutsch (mit englischen UT)

2018 in folgenden Kinos:

Nürnberg Casablanca | Frankfurt Orfeo’s Erben | Leipzig Schaubühne Lindenfels | Berlin City Kino Wedding, ACUDkino, Tilsiter Lichtspiele, Kino Krokodil Wolf | Dresden Kino im Dach | Stuttgart atelier am bollwerk | Regensburg Kino im Andreasstadel | Nürnberg Casablanca | München Werkstattkino Dortmund Kino im U | Leipzig Schaubühne Lindenfels | Hannover Lodderbast | Oberhausen Kino im Walzenlager

Deutscher Kinostart 14. Juni 2018

Regie: Ann-Carolin Renninger, René Frölke
Produktion: joon film, gefördert von Künstlerinnenstipendium Film/Video-Berliner Senat, Filmwerkstatt Kiel

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Festivals (Auswahl): Berlinale Forum, Viennale, Art of the Real, Visions du Réel, Mar del Plata Film Festival, Duisburger Filmwoche

"eine der stärksten Kinoerfahrungen seit langer Zeit" – Zitty

"AUS EINEM JAHR DER NICHTEREIGNISSE handelt von Mensch, Tier und Dingwelt gleichermaßen, und von Tönen und Texturen: die Oberfläche einer Torte, ein Stück Fleisch, das in der Pfanne vor sich hinbrutzelt, und immer wieder von Katzenfell. Das Flauschige, Weiche, Atmende trifft auf das grisselige Korn des Filmmaterials, das Schnurren auf das Knattern und Quietschen" – FilmDienst

"Das ist kein klassischer Portraitfilm, der auf eine psychologische oder biografische Schließung hinaus will, sondern eine Art poetische Zustandsbeschreibung, die sich in eine Serie von mal ganz kurzen, mal etwas längeren Miniaturen auflöst und den Protagonisten dadurch in eine flexible Beziehung zu seiner physischen Umwelt setzt." – Perlentaucher

"Eine große Entdeckung, an den fruchtbaren Rändern des dokumentarischen Experiments gedreht. […] Ein strahlender Film: Leben, nichts anderes tun als zu leben, das ist anscheinend ziemlich gut. Das Kino sagt es besser als Geburtstagskerzen." – Positif

"Ein liebevoller Essay über den Zyklus des Lebens: ein Meisterwerk des Dokumismus (lies: dokumentarischen Minimalismus), das seinem Titel auf schönste Weise gerecht wird." –  FALTER

“…the wonderful tactility of these snippets of life is further heightened by the grain of the film stock used to shoot them, which moves supplely between 8 and 16mm images, flecked with stretches of black leader. The intuitive, deeply sensual editing is anyway a marvel throughout, with many of the soundless passages showing the surrounding countryside approaching true reverie…” – Slant Magazine

"Wenn es stimmt, dass jeder gute Film auch etwas am Kino als Medium offenbart, dann ist Ann Carolin Renningers und René Frölkes AUS EINEM JAHR DER NICHTEREIGNISSE der Film, der die bislang verborgene Nähe von analogem Filmmaterial und Katzenfell sichtbar macht." – Perlentaucher

"Eineinhalb Stunden Urlaub im Kino. Der entschleunigste Film des Jahres." – Programmkino.de

„ein großartiges Bildereignis“ – Critic.de

„eine Studie in Gemächlichkeit“ – ORF

„ein betörend schöner Film“ – taz


ZUD

Zusammen mit seiner Familie lebt der elfjährige Sukhbat als Nomade in der mongolischen Steppe. Sein Vater Batsaikhan kümmert sich um die Tiere, die den Lebensunterhalt der Familie sichern. Sukhbat geht in der nahegelegenen Stadt zur Schule, in seiner Freizeit hilft er seinen Eltern bei der Arbeit oder spielt mit seinem besten Freund Baljaa.  Das Leben ist hart und die immer häufigeren extremen Winter machen es immer schwerer, ein Einkommen zu sichern. Viele Tiere sterben und die Familie steht vor dem Ruin. Batsaikhan bleibt keine Wahl, er muss eine neue Geldquelle finden. Der  Sieg in einem der lokalen Pferderennen würde der Familie Ruhm und Reichtum einbringen. Er fängt ein Wildpferd, das der Sohn zähmen wird. Er bereitet Sukhbat auf das Rennen vor und bald ruhen alle Hoffnungen auf eine bessere Zukunft auf dem Erfolg des Jungen.

Deutschland, Polen 2016 | 85 Min | 5.1 | DCP 2K | Mongolisch mit deutschen UT

Deutscher Kinostart 26. April 2018


Regie: Marta Minorowicz
Buch: Marta Minorowicz, Kenneth McBride
Kamera: Paweł Chorzępa
Produktion: Ann Carolin Renninger, Thomas Kufus, Anna Wydra
Schnitt: Beata Walentowska
Ton: Tomasz Kochan
Sound Design: Daniel Weis
Associate Producer: Marta Minorowicz

Mit: Batsaikhan Budee, Sukhbat Batsaikhan, Bayasgalan Batsaik, Bayajikh Batsaikhan, Baljinnayam Nyam-ochir

Mehr Infos zum Film auf www.zudthefilm.com
Presseheft hier

Festivals (Auswahl): Berlinale Generation, Cinéma du réel, Hong Kong IFF, Sheffield DocFest, Millenium Docs Against Gravity

"Die bekannte Regisseurin schildert den menschlichen Kampf mit der Natur und gibt mit großer Authentizität die Orte und die Sitten der Nomaden wieder.“ – Janusz Wróblewski, Polityka

„Ein starker Film, der seine Zuschauer herausfordert“ – Anna Tatarska, Gazeta


IN DEN LETZTEN TAGEN DER STADT

Kairo im Jahr 2009, zwei Jahre vor der ägyptischen Revolution. Khalid, Filmemacher und Alter Ego des Regisseurs Tamer El Said, arbeitet an einem Porträt seiner Heimatstadt. Immer wieder sieht er seine Bilder an, als warte er darauf, dass sie einen Sinn ergeben. Die Geschichten seiner ProtagonistInnen scheinen von irgendwoher aus seinem Inneren zu stammen, in der Außenwelt sucht er nach Anknüpfungspunkten, doch je mehr er sucht, desto mehr scheinen sie zu verschwinden. Nicht abrupt, sondern in Momenten voller Zartheit verabschiedet er sich von seiner Freundin, die ihn verlässt, von seiner kranken Mutter, von Freunden, die zu Besuch in der Stadt waren. Für sie stellt Kairo einen Fixpunkt da: Der Eine hat Bagdad verlassen und lebt als Flüchtling in Berlin, der Andere ist dort geblieben, der Dritte lebt im aufgewühlten Beirut. Als sie beschließen, Khalid Videomaterial aus ihren Städten zu schicken, geht es weniger darum, ihm bei seinem Film zu helfen, als dadurch die Verbindung zu etwas aufrechtzuerhalten, was sie noch in Kairo verorten, wohl wissend, dass es bereits ein Phantasma ist. Ein vielschichtiger Film, in dem die Geschichte die Zeit überholt.

In den letzten Tagen der Stadt | Akher ayam el madina

Ägypten, Deutschland, Großbritannien, Vereinigte Arabische Emirate 2016 | 118 Minuten | DCP | Dolby SR 5.1. | 1.1.85 | Arabisch mit deutschen UT

Deutscher Kinostart 7. September 2017

Regie: Tamer El Said
Buch: Tamer El Said, Rasha Salti
Produktion: Tamer El Said, Khalid Abdalla
Koproduktion: Hana Al Bayaty, Michel Balagué, Marcin Malaszczak, Cat Villiers
Kamera: Bassem Fayad
Art Direction: Salah Marei
Schnitt: Mohamed Abdel Gawad, Vartan Avakian, Barbara Bossuet
Sound Design: Victor Bresse
Sound Mixing: Mikaël Barre
Musik: Amélie Legrand, Victor Moïse
Set Designer: Yasser Al-Husseini
Kostüm: Zeina Kiwan
Farbkorrektur: Jorge Piquer Rodriguez
Visual Effects: Unai Rosende

Mit: Khalid Abdalla, Laila Samy, Hanan Youssef, Maryam Saleh, Hayder Helo, Basim Hajar, Bassem Fayad, Ali Sobhi, Islam Kamel, Mohamed Gaber, Abla Fadila

Weitere Infos zum Film auf www.tagederstadt.com
In Kooperation mit dem Arsenal – Institut für Film und Videokunst.

"Majestätisch… eine furchtlose Elegie an die ägyptische Hauptstadt“ – Artforum

"El Saids Meisterwerk erzählt daher nicht nur die fiktionale Geschichte von Khalid, er ist auch ein Dokumentarfilm über eine bestimmte Zeit in der ägyptischen Geschichte. Er zeigt einen Filmemacher, der mit seinem Film kämpft, nicht aus Überdruss und Schaffenskrisen, wie wir das von Selbstbespiegelungen westlicher Regisseure kennen, sondern weil die Welt, in der er lebt, komplex und chaotisch ist." – Süddeutsche Zeitung

"Eine eindrucksvolle märchenhafte Suche nach der verlorenen Zeit, aber auch ein hellwaches Stück Gegenwartskino, das sich als Kommentar zur herrschenden Mentalität des Landes nach Revolution und arabischem Frühling lesen lässt." – Filmdienst

"So poetisch-politisch geht es selten zu im internationalen Gegenwartskino." – Kino-Zeit.de

 

Verleihanfragen bitte an verleih@wolfberlin.org