Lola und der Wolf: Info zu jedem Film

Von 18.4. bis 26.4. LOLA & der Wolf: 

Wir zeigen die zum Deutschen Filmpreis nominierten Filme - fast alle werden von den Filmemachern präsentiert - wir freuen uns auf kritische und inspirierende Gespräche und Erlebnisse.

18.4. um 18:30h AKADEMIE INSIDE OUT: Gespräch über die Deutsche Filmakademie und den Auswahlprozess zum Deutschen Filmpreis mit Prod. Martin Hagemann und Reg. RP Kahl . Das Gespräch findet im WOLF Studio bei freiem Eintritt statt und endet 20 Minuten vor dem Start der Vorführung von 24 WOCHEN


18.4. um 20:00h 24 WOCHEN & Filmgespräch mit Regisseurin Anna Zohra Berrached 

Wenn es eine New Women Wave, eine Neue Weibliche Welle im deutschen Kino gibt, dann hat Maren Ade mit „Toni Erdmann“ diesen Sommer dafür gesorgt, dass alle das sehen. Und Anne Zohra Berrached wird mit „24 Wochen“ in diesem Herbst deshalb hoffentlich erst recht gesehen.  Die Zeit

Astrid und Markus stehen mit beiden Beinen fest im Leben. Astrid lebt und liebt ihren Beruf als Kabarettistin, ihr Mann und Manager Markus unterstützt sie besonnen und liebevoll. Doch als die beiden ihr zweites Kind erwarten, wird ihr Leben aus der Bahn geworfen: Bei einer Routineuntersuchung erfahren sie, dass das Baby schwer krank ist.

Produzent: Melanie Berke,  Tobias Büchner,  Thomas Kufus Drehbuch: Carl Gerber,  Anne Zohra Berrached Regie: Anne Zohra Berrached Darsteller: Julia Jentsch,  Maria Dragus,  Johanna Gastdorf,  Emilia Pieske,  Bjarne Mädel Kamera: Friede Clausz Schnitt: Denys Darahan Szenenbild: Janina Schimmelbauer,  Fabian Reber Kostümbild: Bettina Werner Maske: Anette Kamont Filmmusik: Jasmin Reuter,  Stefan Pfaffe (Electronic Sounds) Tongestaltung: Marc Fragstein,  Aljoscha Haup


19.4. um 20:00h TSCHICK mit Produzent Marco Mehlitz

Während die Mutter in der Entzugsklinik und der Vater mit seiner Assistentin auf „Geschäftsreise“ ist, verbringt der 14-jährige Außenseiter Maik Klingenberg die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, stammt aus dem tiefsten Russland, kommt aus einem der Hochhäuser in Berlin-Marzahn – und hat einen geklauten Lada dabei. Damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende ostdeutsche Provinz. Die Geschichte eines Sommers, den wir alle einmal erleben wollen... Der beste Sommer von allen eben!

Produzent: Marco Mehlitz Drehbuch: Lars Hubrich Regie: Fatih Akin Darsteller: Mercedes Müller,  Anja Schneider,  Anand Batbileg Chuluunbaatar,  Tristan Göbel,  Uwe Bohm,  Udo Samel Kamera: Rainer Klausmann Schnitt: Andrew Bird Szenenbild: Jenny Roesler Kostümbild: Anna Wübber Maske: Kitty Kratschke,  Peter Bour Filmmusik: Vince Pope Tongestaltung: Lars Ginzel,  Kai Lüde,  Kai Tebbel


20.4. um 20:00h WILD mit Regisseurin Nicolette Krebitz 

Auf dem Weg zur Arbeit hat Ania (Lilith Stangenberg) eine seltsame Begegnung. Mitten im Park steht sie einem Wolf gegenüber. Sie sehen sich direkt in die Augen – und es kommt ihr so vor, als wäre ihr bisheriges Leben ein Witz. Der Moment lässt sie nicht mehr los, genau wie der Gedanke den Wolf wieder zu finden und nie mehr gehen zu lassen. Ania wird zur Jägerin, legt Fährten und schafft es das wilde Tier zu fangen. Sie sperrt es in ihrer Hochhauswohnung ein - und sprengt sämtliche Fesseln ihres bisherigen bürgerlichen Lebens. Erstaunlicherweise finden die Menschen um sie herum daran Gefallen, besonders ihr Chef Boris (Georg Friedrich), der ihre Nähe sucht wie nie zuvor. Fast scheint es, als teilten sie alle eine ähnliche, geheime wilde Sehnsucht.

Produzent: Bettina Brokemper Drehbuch: Nicolette Krebitz Regie: Nicolette Krebitz Darsteller: Lilith Stangenberg,  Silke Bodenbender,  Saskia Rosendahl,  Georg Friedrich,  Pit Bukowski Kamera: Reinhold Vorschneider Schnitt: Bettina Böhler Szenenbild: Sylvester Koziolek Kostümbild: Tabassom Charaf Maske: Antje Bockeloh Filmmusik: Terranova,  Dietrich Bergmann Tongestaltung: Rainer Heesch,  Christoph Schilling,  Martin Steyer


21. 4. um 16:00h I, DANIEL BLAKE OmU (Lola Festival Special)

Daniel Blake ist ein geradliniger und anständiger, zeitlebens Steuern zahlender Durchschnittsengländer – bis seine Gesundheit ihm einen Strich durch die Rechnung macht. Jetzt, im gesetzteren Alter, will ihm die willkürliche Staatsbürokratie den Bezug von Sozialhilfe verweigern. Schnell gerät er in einen Teufelskreis von Zuständigkeiten, Bestimmungen und Antragsformularen. Daniel Blake rechnet nicht damit, dass die geradezu kafkaeske Situation ihn fast in die Knie zwingen wird. Seine Wege kreuzen sich mit Katie und ihren beiden Kindern Daisy und Dylan. Sie raufen sich zu einer erfolgreichen Schicksalsgemeinschaft zusammen und erfahren neben den ständigen Seitenhieben der Behörden auch viel Solidarität – von ehemaligen Kollegen, sogar von Daniels schrägem Nachbar. Doch die bürokratischen Klippen des sogenannten Sozialstaates sind tückisch. Da wird Ohnmacht zur Wut – und so leicht geben Daniel und Katie ihre Träume und Hoffnungen nicht auf.

Bis heute hat Ken Loach nichts von seiner Präzision, seinem Engagement und seiner Lust am Filmemachen eingebüßt! Auch mit 80 Jahren wird er nicht müde, sich in seinen kurzweiligen Spielfilmen für die Rechte der Underdogs zu engagieren und sich dabei immer ganz nah an den realen Umständen zu orientieren. Lakonisch und mit einer Brise Sarkasmus nimmt er in seinen neuen Film den Sozialstaat ins Visier. Dafür wurde er in diesem Jahr in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet.

Ken Loachs langjähriger Drehbuchautor Paul Laverty wurde angeregt durch die in der britischen Boulevardpresse angefachte Hetze gegen sozial Schwache als Schmarotzer. Aus der so entstandenen Wut heraus erzählen Loach und Laverty humorvoll und ohne falsches Pathos vom Kampf eines ungleichen englischen Paares gegen staatliche Windmühlen und um ihre Würde.

Regie: Ken Loach. Drehbuch: Paul Laverty. Kamera: Robbie Ryan. Schnitt: Jonathan Morris. Musik: George Fenton. Ton: Ray Beckett, Kevin Brazier. Ausstattung: Fergus Clegg, Linda Wilson. Kostüm: Joanne Slater. Produktion: Sixteen Films, Why Not Productions, Les Films du Fleuve, Wild Bunch . Produzentin: Rebecca O'Brien. Mit: Dave Johns, Hayley Squires, Micky McGregor, Mick Laffey, Sharon Percy, Briana Shann, Kate Rutter, Kema Sikazwe, u. a.

Großbritannien/Frankreich/Belgien 2016, 100 Minuten, 1:1,85, Dolby Digital, DF, OmU


21.4. um 20h DIE BLUMEN VON GESTERN mit Kostümbildnerin Gioi Raspé

Totila Blumen ist Holocaustforscher und nimmt seine Arbeit sehr ernst. Als seine Kollegen versuchen, aus einem Auschwitzkongress ein werbefinanziertes Medienevent zu machen, geht ihm das gewaltig gegen den Strich. Obendrein wird ihm auch noch die exzentrische französische Studentin Zazie als Praktikantin aufgehalst, die mit seinem direkten Vorgesetzten ein Verhältnis hat. Dabei wäre Totila jede berufliche Unterstützung willkommen. Neuerdings ist nämlich die Schirmherrin des geplanten Kongresses, die 93-jährige Auschwitzüberlebende Tara Rubinstein, nicht mehr willens, die Eröffnungsrede zu halten. Totila setzt alles daran, die Dame umzustimmen. Die neue Assistentin ist ihm in der Angelegenheit jedoch keine große Hilfe. Vielmehr scheint Zazie ihre ganz eigene Agenda zu haben – eine Agenda, die eng mit Totilas Herkunft und einem wohlgehüteten Familiengeheimnis verknüpft ist.

Produzent: Danny Krausz,  Kathrin Lemme Drehbuch: Chris Kraus Regie: Chris Kraus Darsteller: Adèle Haenel,  Sigrid Marquardt,  Hannah Herzsprung,  Lars Eidinger,  Rolf Hoppe,  Jan Josef Liefers Kamera: Sonja Rom Schnitt: Brigitta Tauchner Szenenbild: Silke Buhr Kostümbild: Gioia Raspé Maske: Heiko Schmidt,  Kerstin Gaecklein Filmmusik: Annette Focks Tongestaltung: Bernhard Maisch,  Philipp Mosser,  André Zacher


22.4. um 14:00h AUF AUGENHÖHE mit Regie-Duo Eva Goldbrunner und Joachim Dollhopf

Der zehnjährige Michi lebt in einem Kinderheim. Eines Tages entdeckt er zufällig einen Brief seiner verstorbenen Mutter an einen gewissen Tom. Michi ist sich sicher: Dieser Unbekannte muss sein Vater sein! Voller Aufregung und Vorfreude macht er sich auf die Suche nach einem starken Mann, der ihn beschützt und ihm ein zu Hause gibt. Umso größer ist die Überraschung als er ihm endlich gegenüber steht: Tom ist kleinwüchsig! Sein Vater ist kleiner als er! So hat Michi ihn sich nicht vorgestellt. Tom ist genauso geschockt von seiner unverhofften Vaterschaft. Als sich die beiden schließlich doch auf Augenhöhe begegnen, bringt ein unerwartetes Ereignis noch einmal alles durcheinander...

Produzent: Martin Richter,  Christian Becker Drehbuch: Evi Goldbrunner,  Joachim Dollhopf Regie: Evi Goldbrunner,  Joachim Dollhopf Darsteller: Ella Frey,  Mira Bartuscheck,  Anica Dobra,  Jordan Prentice,  Luis Vorbach,  Sebastian Fräsdorf,  Sebastian Gerold,  Phil Laude,  Marco Licht,  Nils Schulz Kamera: Jürgen Jürges Schnitt: Maja Stieghorst Szenenbild: Bettina Zirngibl Kostümbild: Tina Keimel-Sorge Maske: Ida Arndt,  Johanna Roth Filmmusik: David Ossa Tongestaltung: Thorsten Bolzé,  Johannes Heidingsfelder,  Christian Riegel


22.4. 18:20h TONI ERDMANN mit Cutterin Heike Parplies

TONI ERDMANN erzählt die Geschichte von Winfried, einem Musiklehrer mit ausgeprägtem Hang zum Scherzen, und seiner Tochter Ines, einer Karrierefrau, die um die Welt reist, um Firmen zu optimieren. Da Winfried nicht viel von seiner Tochter sieht, beschließt er sie spontan in Rumänien zu besuchen. Winfried nervt Ines mit seiner unterschwelligen Kritik an ihrem leistungsorientierten Leben und es kommt zum Eklat. Doch statt Bukarest zu verlassen, überrascht Winfried Ines mit einer radikalen Verwandlung in Toni Erdmann, sein schillerndes Alter Ego. Mit schiefem Gebiss, schlechtem Anzug und Perücke ist Toni mutiger als Winfried. Toni mischt sich in Ines‘ Berufsleben mit der Behauptung ein, der Coach ihres Chefs zu sein, und startet einen Amoklauf aus Scherzen. Ines lässt sich auf sein Spiel ein, und Vater und Tochter merken: Je härter sie aneinander geraten, desto näher kommen sie sich.

Produzent: Janine Jackowski,  Jonas Dornbach,  Maren Ade Drehbuch: Maren Ade Regie: Maren Ade Darsteller: Sandra Hüller,  Ingrid Bisu,  Hadewych Minis,  Lucy Russell,  Peter Simonischek,  Thomas Loibl,  Trystan Pütter,  Michael Wittenborn Kamera: Patrick Orth Schnitt: Heike Parplies Szenenbild: Silke Fischer Kostümbild: Gitti Fuchs Maske: Monika Münnich,  Wiltrud Derschmidt Tongestaltung: Bernhard Maisch,  Fabian Schmidt,  Patrick Veigel


23.4. um 14:00h TIMM TAHLER 

Timm Thalers wunderbares Lachen steckt alle an. Doch er verkauft es an den geheimnisvollen Baron Lefuet. Dieser erhält sein Lachen und Timm gewinnt ab jetzt jede Wette. Bald aber merkt er, dass ein Mensch ohne Lachen kein richtiger Mensch ist. Timm schmiedet einen Plan, wie er sein Lachen zurück erobern kann. Lefuet ist nicht leicht zu überlisten, aber Timm gibt nicht auf...

Produzent: Oliver Berben,  Martin Moszkowicz Drehbuch: Alexander Adolph Regie: Andreas Dresen Darsteller: Fritzi Haberland,  Jule Herrmann,  Steffi Kühnert,  Nadja Uhl,  Arved Friese,  Justus von Dohnányi,  Charly Hübner,  Bjarne Mädel,  Axel Prahl,  Andreas Schmidt Kamera: Michael Hammon Schnitt: Jörg Hauschild Szenenbild: Uli Hanisch Kostümbild: Sabine Greunig Maske: Uta Spikermann,  Grit Krosse Filmmusik: Johannes Repka Tongestaltung: Stefan Busch,  Michael Kranz,  Peter Schmidt


24.4. um 20:00h WILLKOMMEN BEI DEN HARTMANNS (ohne Filmgespräche)

Alles beginnt, als Angelika Hartmann, frisch pensionierte Lehrerin und Mutter einer von Alltagsproblemen geplagten gutbürgerlichen Familie, eines Tages beschließt, einen Flüchtling aufzunehmen. Angelika ist einsam, seit die Kinder aus dem Haus sind. Ihr Mann, Chefarzt einer Klinik, versucht mit allen Mitteln, den Alterungsprozess aufzuhalten. Sohn Philip driftet in Businesswelten zwischen Shanghai und München, dabei bleibt die Beziehung zu seinem Sohn Basti etwas auf der Strecke, Tochter Sophie weiß mit 31 immer noch nicht, was sie will. Der ganz normale Familienwahnsinn also, in den der Nigerianer Diallo gerät – und auf seine charmant-naive Art das Leben der Hartmanns ziemlich durcheinanderwirbelt.

Produzent: Quirin Berg,  Max Wiedemann,  Simon Verhoeven,  Michael Verhoeven Drehbuch: Simon Verhoeven Regie: Simon Verhoeven Darsteller: Senta Berger,  Ulrike Kriener,  Palina Rojinski,  Eric Kabongo,  Heiner Lauterbach,  Florian David Fitz,  Marinus Hohmann,  Elyas M`Barek,  Uwe Ochsenknecht Kamera: Jo Heim Schnitt: Stefan Essl,  Denis Bachter Szenenbild: Eva Maria Stiebler Kostümbild: Silke Faber Maske: Barbara Spenner,  Germaine Mouth Filmmusik: Gary Go Tongestaltung: Frank Heidbrink,  Nico Krebs,  Benjamin A. Rosenkinden


25.4. um 20:00h  CAHIER AFRICAIN OmU (ohne Filmgespräch)

Im Mittelpunkt des Films steht ein schmales Heft. Ursprünglich ein gewöhnliches Schulheft mit flotten Rennautos auf dem Deckblatt. Anstelle von Vokabeln füllten sich seine karierten Seiten mit den mutigen Zeugenaussagen von 300 zentralafrikanischen Frauen und Mädchen. Sie offenbarten, was ihnen im Oktober 2002 im Zuge kriegerischer Auseinandersetzungen von kongolesischen Söldnern angetan worden war. Das Heft ist ihr selbst gefertigtes Beweisstück, um die an ihnen verübten Vergewaltigungen zur Anklage zu bringen. Im Zuge einer aufwändigen Geheimmission gelangte das Heft nach Den Haag - in der Hoffnung, dem Weltgericht ein entscheidendes Beweismittel im Prozess gegen Jean-Pierre Bemba in die Hand zu geben. Er ist der erste Angeklagte, der sich vor dem Internationalen Strafgerichtshof wegen Anordnung von Vergewaltigung als Kriegsstrategie verantworten muss.

Produzent: Stefan Tolz,  Peter Spoerri Drehbuch: Heidi Specogna Regie: Heidi Specogna Kamera: Johann Feindt Schnitt: Kaya Inan Filmmusik: Peter Scherer Tongestaltung: Matthias Lempert,  Kai Tebbel,  Andreas Turnwald


26.4. um 20:00h NO LAND’S SONG OmU mit Produzent Gunter Hanfgarn

Seit der Islamischen Revolution von 1979 ist es Frauen im Iran verboten, öffentlich Solo zu singen – zumindest vor einem männlichen Publikum. Die junge Komponistin Sara Najafi widersetzt sich der Zensur und den Tabus und ist fest entschlossen, in ihrer Heimatstadt Teheran ein offizielles Konzert für weibliche Solosängerinnen zu organisieren. Um sich Unterstützung für diese große Herausforderung zu holen, laden Sara und die iranischen Sängerinnen Parvin Namazi und Sayeh Sodeyfi drei Sängerinnen aus Paris ein: Elise Caron, Jeanne Cherhal und Emel Mathlouthi. Sie sollen vor Ort an dem Musikprojekt mitarbeiten und dadurch eine musikalische Verbindung zwischen Frankreich und dem Iran wiederbeleben.

Produzent: Gunter Hanfgarn,  Rouven Rech,  Teresa Renn Drehbuch: Ayat Najafi Regie: Ayat Najafi Kamera: Koohyar Kalari,  Sarah Blum Schnitt: Julia Wiedwald,  Schokofeh Kamiz Filmmusik: Sara Najafi Tongestaltung: Dana Farzanehpour,  Sasan Nahkai,  Oliver Stahn
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Maia Santos