Phoebe Killdeer & Ole Wulfers vs Le quattro volte

Phoebe Killdeer & Ole Wulfers vs Le quattro volte

(Vier Leben)

Probesession: 18.7., 18 Uhr, Guttempler
Aufführung: 20.07., 20 Uhr, Einlass: 19:30 Uhr, Guttempler

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Vier Leben (Le quattro volte), von Michelangelo Frammartino, I/D/CH 2010, 88 Minuten

Mit der Nouvelle-Vague Sängerin Phoebe Killdeer und Party Dikator Mitglied Ole Wulfers haben sich zwei erfolgreiche Musiker*innen zusammengetan, um die Musikwelt mit experimenteller Electronic, inspiriert von Jazz und Punk, aufzumischen. Wie wichtig in ihrer Kollaboration auch die bildliche Ebene ist, illustrieren die beeindruckenden Videos zu ihren Tracks. Visueller Impulsgeber für ihre Musik bei Howling Wolf wird der poetische Film Le quattro volte (Vier Leben) von Michelangelo Frammartino sein. Der Film ist eine poetische Sicht auf den sich immer wiederholenden Kreislauf des Lebens und der Natur.

Die Künstler*Innen Phoebe Killdeer wurde in Antibes geboren und zog mit ihrer Familie von dort nach England. Inspiriert von einer Afrikareise, auf der sie sich in Simbabwe und Südafrika ausgiebig mit Hip-Hop beschäftigte, begann sie ihre musikalische Karriere. Ihren ersten großen Auftritt hatte sie 2003 als Gaststimme auf dem Basement Jaxx – Album Kish Kash. Von 2005 bis 2007 war Phoebe Killdeer Mitglied von Nouvelle Vague.
Ole Wulfers nahm als Mitglied von Party Diktator eine Peel-Session im BBC London auf und war an zahlreichen Bands und Performancegruppen auf der ganzen Welt beteiligt. Er arbeitete u.a. mit experimental electronics helsinki und cirkuljia Ljubljana zusammen, mit denen er die Korrelation von fluiden Dynamiken und Geräuschen, die durch die Beanspruchung verschiedener Materialien entstehen, untersuchte. Anfang 2016 haben Ole Wulfers und Phoebe Killdeer ein erstes gemeinsames Album unter dem Bandnamen Phoebe Killdeer & The Shift veröffentlicht. http://www.phoebekilldeer.com/

Der Spielfilm Le quattro volte von Michelangelo Frammartino ist wahrscheinlich einer der stillsten und kontemplativsten der ganzen Filmgeschichte. Äußerlich geschieht kaum etwas, und dennoch ist man dabei Zeuge des Lebens an sich, des Werdens und Vergehens. Frammartino geht es nicht um den Menschen, sondern vielmehr um die verschiedenen «Reinkarnationen», die dieser durchmacht. Der Film strömt eine große innere Ruhe aus, die einen zum Sinnieren, zum Meditieren über das ursprüngliche Leben in der Natur anregt und damit über den Sinn der Kreatur überhaupt. Auszug aus: https://der-andere-film.ch/filme/filme/titel/jkl/le-quattro-volte