Kaleidoskop vs D'Est

Kaleidoskop vs D‘Est

(Von Osten)

Probesession: 21.6., 18 Uhr, Guttempler
Aufführung: 23.6., 20 Uhr, Einlass: 19:30 Uhr, Guttempler

 
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D‘est, von Chantal Akermann, B 1993, 107 min

Mit seinen innovativen musikalischen Formen ist das Solistenensemble Kaleidoskop quer durch die Musikszene angesehen – es spielt in der Philharmonie ebenso wie im Berghain. Mit einem Repertoire von Frühbarock bis zu zeitgenössischer Musik ist Kaleidoskop stets auf der Suche nach neuen Aufführungsformen – immer wieder werden dabei auch die Musiker*innen selbst zu Performer*innen und Darsteller*innen. Ausgehend von Chantal Akermans D’Est (Von Osten), einem Film, der sich jeder Kategorisierung entzieht, wird Kaleidoskop ihre musikalische Inszenierung entwickeln. http://www.kaleidoskopmusik.de/


Die Künstler*Innen Kaleidoskop wurde 2006 in Berlin gegründet und hat sich im Laufe der Jahre stetig gewandelt. Es schafft neue, überraschende Arten der Inszenierung, lässt sich in Kollaborationen mit Künstler*innen aus anderen Genres inspirieren und entwirft eigene Musikkonzepte. Kaleidoskop arbeitet eng mit dem Radialsystem in Berlin zusammen und ist zu Gast bei renommierten nationalen und internationalen Festivals. Das Ensemble spielt an verschiedensten Häusern wie zB dem Concertgebouw Brügge, Harpa in Reykjavík oder dem Kampnagel Hamburg. Im Laufe seines künstlerischen Engagements hat das Solistenensemble mit Künstler*innen wie Sasha Waltz, Sabrina Hölzer, Jennifer Walshe, Georg Nussbaumer, Laurent Chétouane, Sebastian Claren und der Band Mouse on Mars zusammengearbeitet.

Die Bilder des Films widersetzen sich einfachen Vergleichen. Es gibt keinen Kommentar, keine Texttafeln, keine talking heads, noch orientieren sich die Bilder an der Tradition des Direct Cinema oder ähnlichen Strömungen. Es geht um Straßen, um Menschenmassen, um Individuen, um Tumult und um Ruhe... Vielleicht kommt man dem Film am nächsten, wenn man ihn als Erfahrung beschreibt. Ein Bewegbildmonument, das sich ins Gedächtnis brennt und einen nicht mehr loslässt, sodass man immer wieder darauf zurückkommen will. D’Est ist ein Film, der Raum und Zeit gleichzeitig extrem verdichtet und extrem ausdehnt. Es ist ein einzigartiger Film, der sich jeder Kategorisierung entzieht. Auszug aus http://www.jugendohnefilm.com/tag/dest/